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Vorbemerkung

  1. Diese Geschäftsbedingungen finden nur Anwendung, soweit die Ignas Tour AG als Reiseveranstalterin oder als Vermittlerin von Reisepaketen oder von einzelnen Reiseleistungen tätig ist.
  2. Ist die Ignas Tour AG als reine Vermittlerin von Reisepaketen oder von einzelnen Reiseleistungen tätig, finden die vom Reiseveranstalter bzw. Leistungsträger der einzelnen Reiseleistung vorbereiteten Geschäftsbedingungen Anwendung.
  3. Ist die Ignas Tour AG als reine Vermittlerin von Reisepaketen oder von einzelnen Reiseleistungen tätig, ist der Reisende vor der Buchung des Reisepakets oder der einzelnen Reiseleistung verpflichtet, in die Geschäftsbedingungen – falls vorhanden – Einsicht zu nehmen und sie zu akzeptieren, die den Vertrag mit dem Reiseveranstalter oder dem Leistungsträger der einzelnen Reiseleistung regeln.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reisepakete
  1. Rechtsquellen
    1. Der Verkauf von Reisepaketen, die zu erbringende Leistungen sowohl im Inland als auch im Ausland zum Gegenstand haben, wird von folgenden Rechtsquellen geregelt:
      1. Kap. I, Titel VI (Art. 32 – 51 und nachfolgende Änderungen) des Gesetzesdekrets Nr. 79/2011 (im Folgenden „Tourismuskodex“ genannt);
      2. Gemäß Art. 3, Abs. 2 des Tourismuskodex bis seiner Aufhebung und vom Gesetz Nr. 1084/1977, soweit es anwendbar ist, mit welchem das Internationale Abkommen zum Reisevertrag (CCV), getroffen in Brüssel am 23.04.1970, ratifiziert worden ist.
  2. Der Begriff „Reisepaket“
    1. Gemäß Art. 34 des Tourismuskodex haben die Reisepakete die Reisen, die Urlaubsaufenthalte, die All-Inclusive-Angebote, die Kreuzfahrten zum Gegenstand, die sich aus der im voraus festgelegten Zusammenstellung von mindestens zwei der nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen ergeben, welche zu einem Pauschalpreis verkauft oder zum Verkauf angeboten werden:
      1. Beförderung;
      2. Unterbringung;
      3. Reiseleistungen, welche nicht als Nebenleistungen zur Beförderung oder zur Unterbringung gemäß Art. 36 des Tourismuskodex zu betrachten sind und einen signifikanten Bestandteil des Pauschalpakets ausmachen, um das Erholungsbedürfnis des Reisenden zu befriedigen.
    2. Im Sinne des Art. 35 des Tourismuskodex hat der Reisende das Recht auf Erhalt einer Kopie des Verkaufsvertrages des Reisepakets.
    3. Im Sinne des Art. 51 des Tourismuskodex stellt der Vertrag ein unerlässliches Dokument dar, um eventuell den nationalen Garantiefonds in Anspruch zu nehmen.
  3. Definitionen
    1. Zum Zwecke der vorliegenden AGB versteht man unter:
      1. Reiseveranstalter: das Subjekt, das dazu verpflichtet ist, sich im eigenen Namen und gegen Pauschalentgelt Dritten Reisepakete zu erbringen, indem es die Zusammenstellung der im vorgehenden Art. 1, Abs. 1 genannten Reiseleistungen realisiert, oder dem Reisenden die Möglichkeit auch durch ein Fernkommunikationsmittel anbietet, diese Zusammenstellung selbstständig zu realisieren und sie zu kaufen;
      2. Vermittler: das Subjekt, das Reisepakete auch nicht beruflich und ohne Gewinnerzielungsabsicht verkauft oder sich dazu verpflichtet, sie zu erbringen, welche im Sinne des vorgehenden Art. 1, Abs. 1 gegen ein Pauschalentgelt realisiert werden oder einzelne Reiseleistungen zu erbringen;
      3. Reisende der Einkäufer, der Übernehmer eines Reisepakets oder jede andere, eventuell zu benennende Person, in deren Namen sich die Hauptvertragspartei zum Erwerb eines Reisepakets verpflichtet, ohne selbst eine Vergütung zu erhalten, vorausgesetzt, dass die benannte Person alle zur Nutzung der Leistung erforderlichen Bedingungen erfüllt.
  4. Pflichtmitteilung – Technisches Informationsblatt
    1. Technische Organisation: Ignas Tour AG, Cesare-Battisti-Ring 26, 39044 Neumarkt (BZ).
    2. Verwaltungsgenehmigung Nr. HH/KW/73.04/300672 vom 30/05/2013 gemäß Landesgesetz Nr. 3/2002.
    3. Haftpflichtversicherung Nr. 7/5910/319/100840934 abgeschlossen mit Unipol Assicurazioni S.p.a. gemäß Art. 44 und 45 des Tourismuskodex.
    4. Die auf der Website, im Katalog oder auf dem Programm außerhalb des Katalogs veröffentlichten Reiseprogramme sind nach dem angegebenen Zeitraum gültig.
    5. Die Parameter und die Kriterien für die Anpassung des Reisepreises sind im Art. 7 angegeben.
    6. Die Vorgehensweise und die Bedingungen für den Austausch bzw. Ersetzung von Reisenden werden vom Art. 11 geregelt.
    7. Beim Vertragsabschluss wird der Veranstalter die Fluggäste über die Identität des befördernden Luftfahrtunternehmens gemäß Art. 11 der Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 und über ihre eventuelle Aufnahme in die von der Verordnung vorgesehene schwarze Liste unterrichten.
  5. Buchungen – Mitteilungen an den Kunden
    1. Die Buchungsanfrage muss mittels eines eigens vorgesehenen Formulars erfolgen, welches auch elektronisches Format haben kann, wobei der Reisende dieses Formular in all seinen Teilen ausfüllen und unterzeichnen muss und davon eine Kopie erhält.
    2. Die Annahme der Buchung gilt erst dann als ordnungsgemäß erfolgt, mit daraus folgendem Vertragsabschluss, wenn der Reisende eine entsprechende Bestätigung/Voucher auch auf elektronischem Weg erhält.
    3. Vor Reiseantritt teilt der Veranstalter oder der Vermittler dem Reisenden die Angaben und Informationen betreffend das Reisepaket mit, welche in den vertraglichen Unterlagen, in den Informationsbroschüren bzw. in jeder anderen schriftlichen Mitteilung nicht enthalten sind, in Erfüllung der Verpflichtungen gemäß Art. 37, Abs. 2 des Tourismuskodex.
    4. Die Preise pro Person verstehen sich bei zwei vollzahlenden Personen und hängen von der Anzahl der Reisenden, der Aufenthaltsdauer, eventuellen Ermäßigungen betreffend die Reisenden und die bei der Buchung unterzeichneten Optionen ab. Die Ermäßigung auf das dritte Bett wird für das jüngere Kind berechnet. Die Ermäßigung auf das vierte Bett wird für das ältere Kind berechnet.
    5. Zum Zwecke der vorliegenden AGB werden die entsprechenden Mitteilungen dem Kunden an die bei der Buchung von ihm mitgeteilte E-Mail-Adresse gesendet. Solche Mitteilungen gelten als bekannt vom Kunden, wobei sie an die oben genannte E-Mail-Adresse ordnungsgemäß gesendet werden.
  6. Zahlung
    1. Zahlungen können erfolgen durch:
      1. Kreditkarte: Zahlungen mit Mastercard- oder Visa-Kreditkarten auch Prepaid-Karten oder PostePay. Bei der Zahlung wird der Kunde zur WebPOS-Seite seiner Bank geleitet. Die Sicherheit der übermittelten Daten wird vom SSL3-Protokoll gewährleistet. Nach erfolgreicher Zahlungstransaktion des gesamten Reisepreises erhält der Kunde die Reiseunterlagen, auch „Voucher“ genannt, per E-Mail, welche er ausdrucken und im Beherbergungsbetrieb als Bestätigung vorzeigen muss (ausgenommen sind die Reisen mit inkl. Flug, Zug, Fähre, Bus sowie die Kreuzfahrten, die abweichend geregelt werden).
      2. Banküberweisung: Bei der Buchung kann der Kunde die Zahlung per Banküberweisung auswählen und in diesem Fall ist er verpflichtet, die Kopie des Überweisungsbelegs per Fax an die Nummer 0471 806780 oder im PDF-Format per E-Mail an die Adresse payment-holidays@schaer.com bis spätestens 16 Uhr am Tag nach der Buchung zu senden. Auf der Kopie des Überweisungsbelegs müssen entweder die CRO-Nummer oder die Nummer der SEPA-Lastschrift vorliegen. Erfolgt die Buchung am Freitag, Samstag oder Sonntag, verschiebt die Frist der Zusendung der Kopie des Überweisungsbelegs am darauf folgenden Montag bis 16 Uhr. Wird der Vorgang erfolgreich durchgeführt, erhält der Kunde die Reiseunterlagen per E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach der geplanten Frist für die Zusendung der Kopie des Überweisungsbelegs (ausgenommen sind die Reisen mit inkl. Flug, Zug, Fähre, Bus und die Kreuzfahrten, die abweichend geregelt werden).
      3. Ratenzahlung: Erfolgt die Buchung mindestens 50 Tage vor Reiseantritt und ist der gesamte Reisepreis höher als € 500,00.-, kann der Kunde in zwei Raten zahlen, und zwar „Anzahlung“ und „Restbetrag“:
        • Die Anzahlung beträgt 25% des gesamten Reisepreises plus eventuelle fakultative Reiserücktritt- und/oder Reisekranken- und/oder Reisegepäckversicherung. Die Anzahlung kann per Kreditkarte oder per Banküberweisung nach den unter Punkt a) und b) des vorliegenden Artikels genannten Modalitäten und Zeiträumen erfolgen. Dieser Betrag ist als Anzahlung zu entrichten, aber die Rechtsfolgen gemäß Art. 1385 des Zivilgesetzbuches treten nicht ein, wenn wegen einem späteren, vom Verbraucher nicht zu vertretenden Ereignis zurückgetreten wird, oder wenn der Rücktritt durch die schwerwiegende Nichterfüllung des Vertragspartners gerechtfertigt ist;
        • Der Restbetrag in Höhe von 75% des Reisepreises kann ausschließlich per Banküberweisung innerhalb von 31 Tagen vor Reiseantritt beglichen werden. Es gelten die unter Punkt b) des vorliegenden Artikels aufgeführten Modalitäten von Zusendung der Kopie des Überweisungsbelegs.
        Wird der Vorgang erfolgreich durchgeführt, erhält der Kunde die Reiseunterlagen per E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach der geplanten Frist für die Zusendung der Kopie des Überweisungsbelegs (ausgenommen sind die Reisen mit inkl. Flug, Zug, Fähre, Bus sowie die Kreuzfahrten, die abweichend geregelt werden).
    2. Bei Nichtbeachtung der oben genannten Zahlungs- und Mitteilungsmodalitäten kann die Buchungsanfrage vonseiten der Ignas Tour AG nicht akzeptiert werden. Im Fall einer Ratenzahlung führt dies zur Buchungsstornierung und zum Eintreten der Rechtsfolgen gemäß Buchstabe a) des nachfolgenden Absatzes.
    3. Aus dem Buchungsformular oder aus jedem anderen schriftlichen Kommunikationsmittel ergeben sich folgende Situationen:
      1. Im Fall einer Ratenzahlung ist der Betrag nicht höher als 25% des Gesamtpreises des Reisepakets, der bei der Buchung oder bei der verbindlichen Anfrage zu entrichten ist. Dieser Betrag ist als Anzahlung zu entrichten, aber die Rechtsfolgen gemäß Art. 1385 des Zivilgesetzbuches treten nicht ein, wenn wegen einem späteren, vom Verbraucher nicht zu vertretenden Ereignis zurückgetreten wird, oder wenn der Rücktritt durch die schwerwiegende Nichterfüllung des Vertragspartners gerechtfertigt ist;
      2. Im Fall einer Ratenzahlung ergibt sich das Datum innerhalb dessen der Restbetrag vor Reiseantritt beglichen werden muss:
      3. Im Fall einer einzigen Zahlung ergibt sich das Datum innerhalb dessen der Reisepreis vor Reiseantritt bezahlt werden muss.
    4. Die Nichtzahlung der Anzahlung gemäß Buchstabe a) des vorgehenden Absatzes, sowie die Nichtzahlung des im Fall einer einzigen Zahlung zu bezahlenden Betrages führen zur Nichtannahme der Buchungsanfrage.
    5. Im Fall einer Ratenzahlung führt die Nichtzahlung des Restbetrages zum festgelegten Termin zur Buchungsstornierung und zum Eintreten der unter Buchstabe a) des Absatzes 3 des vorliegenden Artikels genannten Rechtsfolgen.
  7. Preis - Änderungen - Rücktritt des Reisenden
    1. Der Preis des Reisepakets wird unter Bezugnahme auf die Angaben auf der Website, im Katalog oder im Programm außerhalb des Katalogs sowie auf eventuelle später erfolgte Aktualisierungen derselben Kataloge oder Programme außerhalb des Katalogs festgelegt.
    2. Gemäß Art. 40, Abs. 1 und 4 des Tourismuskodex kann der Preis bis 20 Tage vor Reiseantritt und nur unter folgenden Voraussetzungen geändert werden:
      1. Änderungen bei Transportkosten, einschließlich der Treibstoffkosten;
      2. Änderungen bei Gebühren und Abgaben, wie Landungs-, Einschiffungs- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen und auf Flughäfen;
      3. Änderungen des angewendeten Wechselkurses.
    3. Dabei sind die bei der Veröffentlichung des Reiseplans geltenden oben genannten Preise und Wechselkurse, die in der technischen Beschreibung angegeben sind, oder das in den eventuellen oben genannten Aktualisierungen angegebene Datum maßgeblich.
    4. Im Sinne des Art. 40, Abs. 2 des Tourismuskodex darf die Preiserhöhung in keinem Fall 10% des ursprünglichen Preises überschreiten.
    5. Gemäß Art. 40, Abs. 3 des Tourismuskodex wenn sich der Reisepreis um mehr als 10% erhöht, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten, wobei die Rechte gemäß Art. 9 vorbehalten sind.
  8. Änderung des Reisepakets vor Reiseantritt - Rücktritt des Reisenden
    1. Für den Fall, dass im Sinne des Art. 41 des Tourismuskodex vor Reiseantritt der Veranstalter die Notwendigkeit haben sollte, einzelne oder mehrere Bestimmungen des Vertrages signifikant zu ändern, teilt er dies dem Reisenden unverzüglich und schriftlich mit, unter Angabe der Art der Änderung und der damit verbundenen Preisänderung gemäß Art. 40 des Tourismuskodex.
    2. Sollte der Reisende diese Änderung nicht annehmen, kann er vom Vertrag zurücktreten, wobei die Rechte gemäß nachfolgendem Art. 9 vorbehalten sind.
  9. Rechte des Reisenden im Rücktrittsfall oder im Fall einer Stornierung des Reisepakets
    1. Gemäß Art. 42 des Tourismuskodex in den von vorgehenden Art. 7 und 8 vorgesehenen Rücktrittsfällen, sowie im Fall einer Stornierung des Reisepakets vor Reiseantritt aus irgendeinem Grund ausgenommen ein Eigenverschulden des Reisenden, hat der Reisende alternativ folgende Rechte:
      1. auf Nutzung eines anderen Reisepakets von gleichwertiger oder höherer Qualität oder ein qualitativ minderwertigeres Reisepaket bei vorheriger Rückerstattung des Differenzbetrages;
      2. auf die Rückerstattung innerhalb von sieben Werktagen ab dem Rücktritt oder der Stornierung des bereits bezahlten Geldbetrags ohne Zahlung einer Vertragsstrafe.
    2. Der Reisende hat zudem einen Anspruch auf Schadensersatz abhängig von der Nichtdurchführung des Vertrags, ausgenommen im Fall einer Stornierung des Reisepakets bei Nichterreichen der eventuell verlangten Mindestteilnehmerzahl und dies dem Reisenden mindestens 20 Tage vor Reisebeginn schriftlich mitgeteilt wird oder aufgrund höherer Gewalt (ausgenommen ist auf jeden Fall das Übermaß an Buchungen).
    3. Der Reisende muss seine Entscheidung spätestens innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt des Änderungshinweises der AGB oder des Preises mitteilen.
    4. In Ermangelung einer Mitteilung innerhalb der oben genannten Frist gilt die seitens des Veranstalters angebotene Änderung als angenommen.
    5. Dem Reisenden, welcher vor Reiseantritt und ausgenommen die im ersten Absatz aufgeführten Hypothesen oder gemäß Art. 7, Abs. 3 vom Vertrag zurücktritt, werden die individuellen Verwaltungskosten, der eventuelle Betrag für Versicherungsleistungen oder weitere schon in Anspruch genommene Dienstleistungen, die beim Vertragsabschluss fällig waren, in Rechnung gestellt, sowie folgende Vertragsstrafen:
      1. Rücktritt innerhalb von 31 Tagen vor Reisebeginn: 25% des vereinbarten Reisepreises;
      2. Rücktritt innerhalb von 16 Tagen vor Reisebeginn: 80% des vereinbarten Reisepreises;
      3. Rücktritt innerhalb von 15 Tagen vor Reisebeginn: 100% des vereinbarten Reisepreises.
    6. Hat der Reisende den Reisepreis bereits bezahlt, wird dies der Vertragsstrafe entsprechend zugeschrieben.
    7. Bei Gruppenreisen werden diese Beträge jeweils bei Vertragsabschluss vereinbart.
  10. Änderung des Reisepakets nach der Abreise – Rechte des Reisenden
    1. Kann nach der Abreise gemäß Art. 41, Abs. 4 und 5 des Tourismuskodex ein erheblicher Teil der vertraglich vereinbarten Leistungen nicht erbracht werden, muss der Veranstalter entsprechende Alternativleistungen für die Weiterführung der Reise ohne zusätzliche Kosten zu Lasten des Reisenden ausarbeiten. Weisen die so erbrachten Alternativleistungen in Bezug auf die vertraglich vorgesehenen Leistungen einen geringeren Wert auf, muss der Veranstalter den Reisenden im Ausmaß dieses Wertunterschiedes entschädigen.
    2. Können solche Alternativleistungen nicht erbracht werden, oder werden sie vom Reisenden aus triftigen Gründen nicht akzeptiert, muss der Veranstalter dem Reisenden ein gleichwertiges Verkehrsmittel ohne Preisaufschlag für die Rückreise zum Ort des Reisebeginns oder zu jenem anderen Ort der zwischen den Parteien vereinbart worden ist, anbieten, dies entsprechend der Verfügbarkeit des Transportmittels und der freien Plätze. In diesem Fall ersetzt der Veranstalter den Reisenden die Differenz zwischen den Kosten der vertraglich vorgesehenen Leistungen und den bis zur vorzeitigen Abreise effektiv erhaltenen Leistungen.
  11. Vertragsabtretung – Vertragsänderung auf Wunsch des Reisenden
    1. Gemäß Art. 39 des Tourismuskodex kann sich der Reisende, der vom Vertrag zurücktreten will, durch eine andere Person ersetzen lassen, vorausgesetzt dass:
      1. Der Übernehmer alle Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Leistungen erfüllt;
      2. Der Abtretende dem Veranstalter oder dem Vermittler spätestens innerhalb von vier Werktagen vor Reiseantritt schriftlich mitteilt, dass er nicht in der Lage ist, das Reisepaket und die Personalien des Übernehmers zu verwenden.
    2. Der Abtretende und der Übernehmer sind ferner Gesamtschuldner für die Zahlung des Restpreises, sowie der aus der Abtretung entstehenden Beträge verantwortlich.
    3. Eventuelle Anfragen des Reisenden betreffend die Änderung des Anreisedatums oder die Erhöhung der Reisendenzahl pro Zimmer sind in keinem Fall verbindlich gegenüber der Ignas Tour AG.
  12. Pflichten der Reisenden
    1. Bei den Vertragsverhandlungen und jedenfalls vor dem Vertragsabschluss werden den italienischen Bürgern allgemeine, entsprechend dem Druckdatum des Katalogs aktuelle Informationen bezüglich der Gesundheitsvorsorge und Ausreisepapiere schriftlich geliefert.
    2. Die ausländischen Bürger müssen sich die entsprechenden Informationen über die diplomatischen Vertretungen ihres Landes und/oder die entsprechenden staatlichen Informationsstellen besorgen.
    3. In jedem Fall müssen die Reisenden vor Reiseantritt dafür sorgen, die Aktualisierung dieser Informationen bei den zuständigen Behörden zu kontrollieren (für italienische Bürger auf dem lokalen Polizeipräsidium oder beim Auswärtigen Amt über die Website www.viaggiaresicuri.it oder über die Telefonzentrale an die Nummer 06.491115) und sich vor der Reise an diese anpassen.
    4. Bei Nichterfolgen solcher Kontrolle kann dem Veranstalter oder dem Vermittler keine Verantwortung in Bezug auf die nicht erfolgte Abreise eines oder mehrerer Reisenden zugeschrieben werden.
    5. Die Reisenden müssen dem Veranstalter oder dem Vermittler ihre Staatsangehörigkeit mitteilen und sich bei Reiseantritt nochmals vergewissern, dass sie gültige Impfzertifikate, Reisepässe und weitere Ausweise sowie Transit- und Aufenthaltsvisa und Behandlungsscheine besitzen, die eventuell für die zu bereisenden Staaten nötig sind.
    6. Darüber hinaus muss der Reisende sich die offiziellen Informationen beim Auswärtigen Amt besorgen, das ausdrückliche Reisewarnungen abgibt, um die sanitären Zustände und Sicherheitslage der Bestimmungsländer und somit die objektive Nutzbarkeit der erworbenen oder zu erwerbenden Dienstleistungen einzuschätzen.
    7. Die Reisenden müssen ferner die Regeln normaler Vorsicht und Sorgfalt sowie die in den Bestimmungsländern der Reise gültigen spezifischen Regeln und sämtliche Informationen, die ihnen der Veranstalter oder der Vermittler geliefert hat, sowie die administrativen oder gesetzlichen Regelungen und Bestimmungen in Bezug auf das Reisepaket beachten.
    8. Die Reisenden haften für sämtliche Schäden, die der Veranstalter oder der Vermittler durch die Nichterfüllung der oben genannten Pflichten, einschließlich der für ihre Rückkehr notwendigen Kosten, erleiden sollten.
    9. Der Reisende ist dazu verpflichtet, dem Veranstalter alle Unterlagen, Informationen und Elemente zu liefern, die sich in seinem Besitz befinden und die der Veranstalter für die Ausübung des Rechts auf Anspruchsübertragung gegenüber Dritten benötigt, die für den eingetretenen Schaden verantwortlich sind.
    10. Der Reisende ist dazu verpflichtet, dem Veranstalter oder Vermittler bei der Buchung die persönlichen Anforderungen schriftlich mitzuteilen, die Gegenstand besonderer Vereinbarungen hinsichtlich der Reisedurchführung sein könnten, sofern deren Zustandekommen möglich ist.
    11. Der Reisende muss den Veranstalter oder Vermittler immer über eventuelle Bedürfnisse oder besonderen Umstände (z.B.: Schwangerschaft, Lebensmittelunverträglichkeiten, Behinderung, usw.) in Kenntnis setzen und dementsprechende personalisierte Dienstleistungen ausdrücklich erfragen.
  13. Hotelklassifizierung
    1. Die offizielle Klassifizierung der Hotelstrukturen ist auf der Website, im Katalog oder in anderen Informationsmaterialien nur auf der Grundlage der ausdrücklichen und förmlichen Angaben der zuständigen Behörde des Landes angeführt, in welchem die Leistung erbracht wird.
    2. In Ermangelung offizieller Klassifizierungen, die von den zuständigen Behörden der Länder, auch solcher die EU-Mitgliedsländer sind, auf die sich die Leistung bezieht, getätigt werden, behält sich der Veranstalter das Recht vor, eine eigene Beschreibung der Beherbergungsstruktur zu liefern, damit der Reisende in die Lage versetzt wird, dieselbe zu bewerten und folglich anzunehmen.
  14. Haftung
    1. Der Veranstalter haftet für die vom Reisenden erlittenen Schäden, die aufgrund der teilweisen oder vollständigen Nichterfüllung der vertraglich geschuldeten Leistungen entstanden sind. Dies gilt sowohl für den Fall, dass die Leistungen vom Veranstalter selbst, als auch für den Fall, dass diese von Dritten zu erbringen sind. Der Veranstalter haftet nicht, wenn er beweisen kann, dass die Schäden vom Reisenden selbst verursacht wurden (einschließlich eigenmächtig von diesem im Verlauf der Erbringung der Reiseleistungen ergriffener Initiativen), oder dass die Schäden auf für die Durchführung der Reise externe bzw. fremde Umstände, auf Zufall oder höhere Gewalt zurückzuführen sind, die der Veranstalter auch bei professioneller Sorgfaltspflicht vernunftgemäß nicht voraussehen oder verhindern konnte.
    2. Der Vermittler, bei dem das Reisepaket gebucht wurde, haftet in keinem Fall für die Pflichten, die sich aus der Organisation der Reise ergeben. Er ist ausschließlich für die Verpflichtungen verantwortlich, die aus seiner Funktion als Vermittler gemäß dem geltenden Recht entstehen, wobei die Befreiung gemäß Art. 46 des Tourismuskodex vorbehalten ist.
    3. Sind die Nichterfüllung oder die mangelnde Erfüllung der Leistungen, die das Reisepaket zum Gegenstand hat, gemäß Art. 1455 des Zivilgesetzbuches maßgeblich, kann der Reisende um Schadensersatz unabhängig von der Aufhebung des Vertrags bitten, der mit der vergeblich verbrachten Urlaubszeit und der Unwiederholbarkeit der verlorenen Gelegenheit verbunden ist.
    4. Zum Zwecke der Verjährung finden die gemäß Art. 44 und 45 des Tourismuskodex angegebenen Friste Anwendung.
  15. Obergrenzen für den Schadensersatz
    1. Der vom Veranstalter geschuldete Schadensersatz für Personenschäden kann keinesfalls höher sein als die von den internationalen Abkommen, denen Italien und die Europäische Union beigetreten sind, vorgesehenen Obergrenzen in Bezug auf die Leistungen, deren Nichterfüllung zu der Haftung geführt hat.
  16. Beistandspflicht
    1. Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Reisenden Beistandsleistungen zu erfüllen, die diesem durch das Kriterium der professionellen Sorgfaltspflicht ausschließlich in Bezug auf die ihm gemäß Gesetz oder Vertrag obliegenden Pflichten auferlegt werden.
    2. Der Veranstalter und der Vermittler sind von ihrer jeweiligen Haftung befreit, wenn die Nichterfüllung oder mangelnde Erfüllung des Vertrags dem Reisenden anzulasten ist oder vom unvorhersehbaren und unvermeidbaren Umstand eines Dritten oder eines unvorhersehbaren Ereignisses oder von höherer Gewalt abhängt.
  17. Beschwerden und Anzeigen
    1. Der Reisende muss die nicht gehörige Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen umgehend mittels fristgerechter Erhebung einer Beschwerde mitteilen, damit der Veranstalter, dessen Mitarbeiter vor Ort oder der Reisebegleiter unverzüglich für Abhilfe sorgen können.
    2. Der Reisende kann eine Beschwerde mittels Einschreiben mit Empfangsbestätigung oder mittels eines anderen Instruments, das den Erhalt der Beschwerde beweist, an den Veranstalter oder an den Vermittler innerhalb von zehn Werktagen ab seiner Rückkehr zum Abreiseort richten.
    3. Die Nichteinreichung der Beschwerde kann gemäß Art. 1227 des Zivilgesetzbuchs bewertet sein.
  18. Reiserücktritts- und Rückkehrversicherung
    1. Deckung der Kosten abzuschließen, die im Fall einer Stornierung des Reisepakets entstehen, falls sie im Reisepreis ausdrücklich nicht enthalten sind.
    2. Die Details über die Versicherungsprämien und die allgemeinen Bedingungen der Polizze sind auf der Website oder im Katalog aufgeführt.
  19. Beilegung von Rechtsstreitigkeiten
    1. Gemäß Art. 67, Abs. 2 des Tourismuskodex kann der Reisende auf freiwillige oder paritätische Verhandlungsverfahren oder aufs Beilegungsverfahren vor den Schieds- oder Schlichtungsstellen zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten zwischen Unternehmen und Verbrauchern und Nutzern betreffend die Erbringung von Reiseleistungen gemäß Art. 2, Abs. 4, Buchstabe a) des Gesetzes Nr. 580/1993 zurückgreifen.
    2. Im Beilegungsverfahren können sich die Reisenden an die Verbraucherverbände wenden. Solches Beilegungsverfahren wird von Art. 140 und 141 des Verbraucherschutzgesetzbuches geregelt.
  20. Garantiefonds
    1. Bei der Generaldirektion für Tourismus des Ministeriums für Produktionstätigkeiten wurde ein Garantiefonds eingerichtet, an den sich der Reisende im Fall einer Zahlungsunfähigkeit oder einer Konkurserklärung des Veranstalters oder des Vermittlers gemäß Art. 51 des Tourismuskodex zum Schutz folgender Ansprüche wenden kann:
      1. Rückerstattung des gezahlten Preises;
      2. Rückkehr im Fall von Auslandsreisen.
    2. Der Fonds stellt ferner sofort Geld zur Verfügung im Fall einer erzwungenen Rückkehr der Reisenden aus Nicht-EU-Ländern im Zuge von Notfällen oder anderen Situationen, die dem Verhalten des Veranstalters zuzuschreiben sind.
    3. Die Anträge auf Rückerstattung an den Fonds haben keine Ausschlussfrist, wobei die Verjährung des Rückerstattungsrechts vorbehalten ist.
    4. Die Modalitäten für das Wirksamwerden des Fonds sind vom Erlass des Ministerpräsidenten Nr. 349 vom 23. Juli 1999 festgelegt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Verträge, die einzelne Reiseleistungen zum Gegenstand haben
  1. Rechtsquellen
    1. Die Verträge, die nur das Angebot des Transportes, der Unterbringung oder einer anderen einzelnen Reiseleistung zum Gegenstand haben, und daher nicht als Kaufgeschäft betreffend eine organisierte Reise oder ein Reisepaket zu verstehen sind, sind durch die folgenden Bestimmungen des Reisevertrags (CCV) gemäß Gesetz Nr. 1084 vom 27.12.1977 geregelt: Art. 1, Nr. 3 und 6; Art. 17 bis 23; Art. 24 bis 31 (nur bezogen auf jenen Teil der Bestimmungen, die sich nicht auf den Organisationsvertrag beziehen), sowie durch die anderen Vereinbarungen geregelt, die sich speziell auf den Verkauf der einzelnen Leistungen beziehen, die Gegenstand des Vertrags bilden.
  2. Vertragsbedingungen
    1. Für die Verträge, die den Verkauf von einzelnen Reiseleistungen zum Gegenstand haben, kommen ferner die Bestimmungen der vorliegenden AGB zur Anwendung.
    2. Die Anwendung besagter Bestimmungen hat jedoch keinesfalls zur Folge, dass die jeweiligen Leistungen als Reisepaket bewertet werden können.
    3. Die in den eben zitierten Bestimmungen verwendeten Begriffe betreffend Verträge für den Verkauf von Reisepaketen sind hier somit mit Bezug auf die entsprechenden Elemente des Kaufvertrags von einzelnen Reiseleistungen zu verstehen.
    4. Der Verkäufer, der sich dazu verpflichtet, Dritten auch auf elektronischem Weg eine separate Reiseleistung zu verschaffen, muss dem Reisenden die Unterlagen betreffend diese Leistung abgeben, die den bezahlten Leistungsbetrag aufzeigen und gilt keinesfalls als Reiseveranstalter.
    5. Es wird vorausgesetzt, dass die Ignas Tour AG als Vermittlerin für eventuelle Nichterfüllungen des Leistungsträgers der einzelnen Reiseleistung nicht verantwortlich ist.
Informationspflicht im Sinne des Art. 17 des Gesetzes Nr. 38/06

Das italienische Gesetz ahndet mit einer Gefängnisstrafe jene Straftaten, die mit Kinderprostitutionen und –pornografie zusammenhängen, auch wenn diese im Ausland begangen worden sind.

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